Autor: Julia

Bei mir selbst zuhause sein

6-Wochen-Kurs ab 29. April 2019

Dieser Kurs richtet sich an Menschen, die Achtsamkeit und Selbstfürsorge in ihren Alltag bringen und inneren Raum und Stabilität gewinnen wollen. Auf dem Übungsweg der Achtsamkeit lernen wir, unterstützend mit uns selbst umzugehen, immer wieder innezuhalten und im Alltag anders auf Stress und Belastungen zu reagieren. Wir lernen Übungen und Meditationen kennen die dabei helfen, im gegenwärtigen Augenblick anzukommen und Anspannungen loszulassen. Ruhe und Freude nehmen zu, wir gewinnen inneren Raum, werden gelassener und können bewusster entscheiden, was gut tut.

Achtsamkeit mit Kindern

Wochenendkurs 10.-13. Mai 2019

Ein Wochenende für alle, die mit Kindern leben und wachsen und lernen wollen, sich in anstrengenden Situationen gut selbst beizustehen, besser mit Stress umzugehen und innere Qualitäten wie Gelassenheit, Freude und Klarheit zu kultivieren. An diesem Wochenende lernen die KursteilnehmerInnen die Praxis der Achtsamkeit als einen Weg kennen, freundlich und unterstützend mit sich selbst umzugehen. Achtsamkeitsübungen, kurze Meditationen und sanfte Körperübungen helfen dabei, aus automatischen Reaktionsmustern auszusteigen, im Hier und Jetzt anzukommen, weniger zu machen und öfter einfach zu SEIN.

Spaziergang im
Darmstädter Westwald

neue Termine im Frühling

„Die Zeit, die wir unter Bäumen verbringen, geht nicht verloren.“ Wir gehen langsam und zum Teil in Stille eine kleine Runde im Damstädter Westwald. Dauer: etwa zwei Stunden Kleine Achtsamkeitsübungen (atmen, gehen, hören, riechen, wahrnehmen) unterstützen euch dabei, innezuhalten, bewusst anzukommen, aufzutanken, Stress loszulassen und einfach da zu sein. Mehr und mehr wächst das Wissen darüber, wie sehr es uns Menschen unterstützt, im Grünen zu sein. Oft aber bewegen wir uns dort mit einem Ziel vor Augen oder ganz unbewusst und gefangen von unseren Gedanken. Wir sind zwar draußen – in Gedanken aber ärgern wir uns  über andere Leute, grübeln über vergangene Erlebnisse oder planen schon wieder den nächsten Tag. Wir sind in der Natur – und sind doch nicht wirklich da. Achtsamkeit in der Natur unterstützt uns darin, im Hier und Jetzt anzukommen, bei unserem Atem und unserem Sinne. Wir gehen mit interessierter Offenheit durch den Wald, achten auf Geräusche und Gerüche und nehmen wahr, was uns begegnet. Auf diese Weise kommen wir auch in Kontakt mit Freude, Gelassenheit, Verbundenheit und Entspannung. Alle Übungen …

Einfach sitzen, einfach da sein – Fortlaufende Gruppe für Eltern mit Baby

Wir treffen uns einmal in der Woche: zum Austausch, zum „einfach bei den Babys sitzen und schauen“, um selbst zur Ruhe zu kommen, einmal nichts zu machen und zu planen. Um die Fragen zu klären, die im Alltag aufgekommen sind. Du lernst Übungen und kleine Meditationen kennen, die Dir im Alltag mit Deinem Kind helfen, immer wieder im Hier und Jetzt anzukommen, die schönen Momente mit Deinem Baby bewusst zu genießen, dich zu entspannen und gut für dich und dein Kind zu sorgen. Dabei geht es nicht so sehr um die Frage „wie man es mit einem Baby richtig macht“ und was man „noch alles wissen muss“, sondern darum, was uns als Mütter und Väter hilft, schwierige oder stressigen Situationen gut zu bewältigen und die liebevolle Verbindung immer wieder neu zu stärken. Wir müssen nicht so viel machen, wir dürfen von Augenblick zu Augenblick einfach da sein und das Zusammensein mit unserem Kind genießen. Die Kinder haben im Raum Liegeflächen mit ausgewählten Spiel- und Bewegungsmaterialien. Jedes Kind darf in seinem Tempo in die Bewegung und …

Eine Art zu sein

Jenseits aller Definitionen beschreibt das Wort „Achtsamkeit“ eine bestimmte Art zu sein. Eine Art zu sein, die uns auf ganz natürliche Weise gegeben ist, die uns aber im Lauf des Lebens und unter verschiedensten Einflüssen immer wieder abhanden kommen kann. Wenn wir uns aber nach Momenten der Achtsamkeit in unserem Leben fragen, dann erinnern sich eigentlich alle Menschen an Situationen, in denen sie bereits im Zustand der Achtsamkeit waren, auch wenn sie das nicht bewusst geübt haben. Wenn wir anfangen, uns mit Achtsamkeit zu befassen und diese Haltung der freundlichen Präsenz bewusst einzuüben, lernen wir eine Übungspraxis kennen: Achtsamkeit auf den Atem, im Sitzen, Liegen, Gehen, Achtsamkeit auf Gedanken, Stimmungen, Wahrnehmungen. Dies sind wichtige, grundlegende Übungen, die uns im Alltag sehr helfen können und die uns Einsichten in bestimmte Zusammenhänge ermöglichen. Wenn wir beispielsweise lernen, unseren Urteilen über unsere Gedanken bewusster zu begegnen, überträgt sich dies in den Alltag und verändert unsere Haltung zu stressigen Situationen oder schwierigen Mitmenschen. Immer wieder können wir uns aber auch fragen, was uns im Alltag dabei hilft, aus uns …

Aufräumen

Ich erinnere mich noch gut an meinen ersten Besuch im Bonner Frauenmuseum vor etwa fünfundzwanzig Jahren – und wie ich mit sehr gemischten Gefühlen vor einem dort ausgestellten Wäscheschrank aus einem Bauernhaus des 19. Jahrhunderts stand. Sorgfältig und millimetergenau gefaltet und beschriftet lagen dort Leinentücher, Handtücher, Bettwäsche und Leibwäsche gestapelt. Die Regalbretter waren mit geklöppelten Borten verziert und wir erfuhren, dass ein solcher Wäscheschrank zu jener Zeit der Stolz jeder Hausfrau war. Diese Arbeit und die Ordnung zu würdigen oder als wichtig anzuerkennen, wäre uns jungen Frauen damals nicht in den Sinn gekommen. Hausarbeit, Ordnung, Wäsche bügeln und sortieren – nichts wollten wir ja weiter hinter uns lassen, als diese „typische Frauenarbeit“, in der wir ein wesentliches Element der Ausbeutung von Frauen sahen. Irgendwie aber hat mich der Anblick dieses Wäscheschrankes nicht mehr los gelassen. Ging von ihm auch nicht auch Schönheit aus? Und eine Wertschätzung für die Dinge, die dort so ordentlich aufgeschichtet waren? Und hatte sich die Besitzerin dieses Schrankes wirklich unterdrückt und ausgebeutet gefühlt, oder entsprang diese Einschätzung nur unserer eigenen, eingeschränkten …

Veränderung

Stressfreier zu leben, mehr im Einklang mit sich selbst, auch freudiger: es ist möglich wenn wir bereit sind, mit der Veränderung zu sein. Veränderung stellt sich ein wenn wir bereit sind, mit den Folgen der Veränderung zu leben. Die Praxis der Achtsamkeit hat mir in den letzten Jahren gezeigt, dass der Weg der Veränderung ein Prozess sein kann, der von innen heraus entsteht. Zunächst – langsam, langsam – entsteht im Inneren eine Bereitschaft oder auch eine Kraft,

Achtsamkeit – eine kleine Einführung

„Achtsamkeit bedeutet auf eine bestimmte Weise aufmerksam zu sein: bewusst im gegenwärtigen Augenblick und ohne zu urteilen…Achtsamkeit ist eine einfache und zugleich hochwirksame Methode, uns wieder in den Fluss des Lebens zu integrieren und uns mit unserer Weisheit in Berührung zu bringen.“ Jon Kabat-Zinn  In unseren Familien, in Beziehungen, im Kontakt mit Kollegen und im Zusammensein mit unseren Kindern – wir alle wollen frei und glücklich leben, gesund sein und uns sicher und geborgen fühlen. Zugleich stehen wir immer wieder vor Hindernissen. Äußere Umstände wie zu viel Stress, Krankheiten oder Konflikte, aber auch Sorgen, Grübeleien und Ängste können uns daran hindern zu entspannen und uns der freudigen Momente bewusst zu sein. Achtsamkeit bringt uns wieder in unser inneres Gleichgewicht und öffnet uns für den gegenwärtigen Augenblick. Auf diesem Übungsweg lernen wir mit Hindernissen so umzugehen, dass sie unsere Freude, unsere Offenheit und unsere innere Klarheit nicht behindern. Achtsamkeit macht zwar nicht, dass wir im Alltag nie mehr Probleme haben, sie hilft uns aber, anders mit diesen umzugehen. Ein amerikanisches Werbeplakat für Surfer aus den 70er …

Meditation

Jenseits der Gegebenheiten, die unser Leben so oft bestimmen, gibt es in uns einen Ort, an dem wir uns jederzeit niederlassen können. An diesem Ort verbinden wir uns immer wieder neu mit Stille, Präsenz, Offenheit, Freundlichkeit und Mitgefühl. Meditation heißt, sich um diesen Weg nach innen zu kümmern, ihn immer wieder frei zu räumen. Von dort aus sind wir verbunden, sicher und einverstanden – können zu Kraft und mehr Klarheit  finden und zugleich gut für uns sorgen. Von dort aus können wir auch bewusster entscheiden, wie wir mit uns umgehen und was wir in die Welt bringen wollen – in der Begegnung mit uns selbst, mit Erwachsenen und Kindern, Tieren, Pflanzen und allem, was da ist. Achtsamkeitsmeditation ist keine Phantasiereise und keine Entspannungsübung. Vielmehr geht es darum, wach zu sein für unsere Gedanken, Gefühle und Körperempfindungen. Während der Achtsamkeitsmeditation sind wir „ganz da“  und üben uns darin, nicht wertend und absichtslos im Hier und Jetzt zu verweilen, ohne uns in Gedanken, Empfindungen oder Gefühlen zu verwickeln. Dies kann zu Entspannung, Friedlichkeit und einem Gefühl von …