Autor: Julia

Achtsamkeit im Leben
mit Kindern

6 Treffen ab Donnerstag, 28. Februar 2019

Eltern zu sein und Kinder zu begleiten ist in vielen Situationen nicht so leicht. Was hilft uns, wenn wir uns Sorgen machen, wenn Stress aufkommt und alles mal wieder ganz anders läuft als gedacht und geplant? In diesem Kurs lernen Eltern die Praxis der Achtsamkeit als einen Weg kennen, freundlich und unterstützend mit sich selbst umzugehen. Achtsamkeitsübungen, kleine Meditationen und sanfte Körperübungen helfen dabei, aus automatischen Reaktionsmustern auszusteigen, im Hier und Jetzt anzukommen, weniger zu machen und öfter einfach zu SEIN.

Spaziergang im
Darmstädter Westwald

neue Termine im Frühling

„Die Zeit, die wir unter Bäumen verbringen, geht nicht verloren.“ Wir gehen langsam und zum Teil in Stille eine kleine Runde im Damstädter Westwald. Dauer: etwa zwei Stunden Kleine Achtsamkeitsübungen (atmen, gehen, hören, riechen, wahrnehmen) unterstützen euch dabei, innezuhalten, bewusst anzukommen, aufzutanken, Stress loszulassen und einfach da zu sein. Mehr und mehr wächst das Wissen darüber, wie sehr es uns Menschen unterstützt, im Grünen zu sein. Oft aber bewegen wir uns dort mit einem Ziel vor Augen oder ganz unbewusst und gefangen von unseren Gedanken. Wir sind zwar draußen – in Gedanken aber ärgern wir uns  über andere Leute, grübeln über vergangene Erlebnisse oder planen schon wieder den nächsten Tag. Wir sind in der Natur – und sind doch nicht wirklich da. Achtsamkeit in der Natur unterstützt uns darin, im Hier und Jetzt anzukommen, bei unserem Atem und unserem Sinne. Wir gehen mit interessierter Offenheit durch den Wald, achten auf Geräusche und Gerüche und nehmen wahr, was uns begegnet. Auf diese Weise kommen wir auch in Kontakt mit Freude, Gelassenheit, Verbundenheit und Entspannung. Alle Übungen …

Achtsamkeit mit Kindern leben.

Achtsamkeit im ersten Jahr – Ein Kurs für Eltern mit Baby ab 6. März 2019

Wir treffen uns einmal in der Woche: zum Austausch, zum „einfach bei den Babys sitzen und schauen“, um selbst zur Ruhe zu kommen, einmal nichts zu machen und zu planen. Um die Fragen zu klären, die im Alltag aufgekommen sind. Du lernst Übungen und kleine Meditationen kennen, die Dir im Alltag mit Deinem Kind helfen, immer wieder im Hier und Jetzt anzukommen, die schönen Momente mit Deinem Baby bewusst zu genießen, dich zu entspannen und gut für dich und dein Kind zu sorgen. Dabei geht es nicht so sehr um die Frage „wie man es mit einem Baby richtig macht“ und was man „noch alles wissen muss“, sondern darum, was uns als Mütter und Väter hilft, schwierige oder stressigen Situationen gut zu bewältigen und die liebevolle Verbindung immer wieder neu zu stärken. Wir müssen nicht so viel machen, wir dürfen von Augenblick zu Augenblick einfach da sein und das Zusammensein mit unserem Kind genießen. Die Kinder haben im Raum Liegeflächen mit ausgewählten Spiel- und Bewegungsmaterialien. Jedes Kind darf in seinem Tempo in die Bewegung und …

Einzelstunden

Für Menschen, die nicht regelmäßig an einer Gruppe teilnehmen können, biete ich auch Einzeltermine an. Diese Stunden sind ganz auf die individuelle Situation der Teilnehmenden ausgerichtet. Ich vermittele pro Treffen eine grundlegende Übungen, die ich auch als Datei zum Download zur Verfügung stelle. Zu jedem Treffen gibt es Begleitmaterial. Es gibt auch die Möglichkeit, diese Einzelstunde in die Natur zu verlegen und bei einem meditativen Spaziergang Übungen zur Stressbewältigung kennen zu lernen. Termine auf Anfrage Kosten: 65 Euro für 60 Minuten/Ermäßigung auf Anfrage

Achtsamkeit mit Kindern leben.

@work

Achtsamkeit kann Menschen lehren, in einen guten und unterstützenden Kontakt mit sich selbst zu kommen und besser mit Stress umzugehn. Zahlreiche Studien zeigen, dass sich Achtsamkeitsmeditation positiv auf unsere Gesundheit auswirkt. Dabei geht es nicht um Selbstoptimierung im Sinne von „schneller, höher, weiter“. Eine der Auswirkungen von Achtsamkeitstraining sind aber beispielsweise verbesserte Konzentrationsfähigkeit, ein Zuwachs an Kreativität oder Klarheit. Wir gewinnen an Raum für Entscheidungen, fühlen uns weniger getrieben und lernen, im richtigen Moment bewusst innezuhalten und Entspannung zu ermöglichen. Wie sich die Übungen auswirken ist dabei individuell sehr verschieden. Es ist aber möglich, Achtsamkeit wie einen Keim in den Boden eines Unternehmens zu pflanzen und dafür zu sorgen, dass ein Team aus Mitarbeitern gut für diesen Keim sorgen kann, damit er wächst und gedeiht. Auf diesem Weg begleite ich gerne mit 2 bis 3 stündigen Achtsamkeitstagen und/oder Kursen für Mitarbeiter über 6 bis 8 Wochen (Einzeltermine oder Gruppen). Gerne erstelle ich ein individuelles Angebot.

Thich Nhat Hanh: Mein kleines Haus

„Mein kleines Haus ist gut genug. Es hat viele Fenster und die umgebende Landschaft ist so wunderschön. Wir verfügen über genügend Bedingungen, um bereits jetzt glücklich zu sein, wir müssen nicht in die Zukunft laufen, um noch ein paar mehr zu ergattern. Was wir haben reicht für uns. Wenn wir uns einen solchen Lebensstil erst einmal zu eigen gemacht haben, sind wir auf der Stelle ein glücklicher Mensch.“ Thich Nhat Hanh: Versöhnung mit dem inneren Kind. O.W. Barth Foto: Pixabay/Boristrost

Sich zuwenden

In diesen Wochen, in denen wir wieder auf die längste Nacht im Jahr zugehen, werden auf erstaunliche Weise all jene Dinge so sichtbar, die unserer Zuwendung bedürfen.  Das „zu viel von“ und das „zu wenig von“ zeigt sich, unsere Vorstellungen davon, wie die Dinge sein sollten und unser Widerstand gegen die Dinge, die wir anders haben wollen, als sie sind. Üblicherweise schrecken wir zurück. Üblicherweise lehnen wir die Erfahrung von Stress, Kummer und Sorgen ab. Üblicherweise wenden wir uns reflexartig ab, geben anderen oder uns selbst Schuld. Üblicherweise glauben wir, wir selbst und unsere Erfahrung, die anderen, die Dinge, sollten anders sein, als sie sind. Achtsamkeit lehrt uns die Kunst, uns mit freundlicher Aufmerksamkeit zuzuwenden. Jenen Momenten, die schön und harmonisch sind, und auch jenen, die nicht schön sind, in denen wir es gerade schwer haben. Wir begegnen dem Stress, so gefangen im eigenen Stress. Dem Kummer, ganz grau vom Kummer über sich selbst. Der Trauer, so endlos traurig über die eigene Traurigkeit. Sie alle brauchen es so sehr, dass sich ein Teil von uns …

Meditation mit Blättern

Die Blätter fallen. Jeder kleine Windstoß, der zwischen die Äste der Birke fährt, löst sie und lässt sie sanft zu Boden rieseln. Rund um den Baum ist schon ein gelber Teppich entstanden und wenn ich durch den Garten gehe, raschelt unter den Schuhen das welke Laub. Ich sitze still und schaue den Blättern zu. Ihrem Tanz im Wind, der mir fröhlich erscheint, ein wenig aufgeregt vielleicht, als würden sie ihre Reise zur Erde genießen, ja als wüßten sie, dass sie nicht umsonst fallen und dass sie auch nicht verloren gehen. Viel wird jetzt davon geredet, dass der Herbst die Zeit des „loslassens“ ist und dass auch wir Menschen immer wieder loslassen müssen. Aber lässt ein Baum seine Blätter los? Oder lässt er sie nicht vielmehr einfach sein, nämlich das, was sie jetzt sind: bunte, welke Blätter auf ihrem Weg zur Erde? Und ich denke: Wir müssen doch nicht so viel tun, vor allem uns nicht krampfhaft dazu zwingen, loszulassen, was sich noch nicht lösen kann. Es reicht, manches einfach sein zu lassen: Gedanken und Gefühle …