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Thich Nhat Hanh: Mein kleines Haus

„Mein kleines Haus ist gut genug. Es hat viele Fenster und die umgebende Landschaft ist so wunderschön. Wir verfügen über genügend Bedingungen, um bereits jetzt glücklich zu sein, wir müssen nicht in die Zukunft laufen, um noch ein paar mehr zu ergattern. Was wir haben reicht für uns. Wenn wir uns einen solchen Lebensstil erst einmal zu eigen gemacht haben, sind wir auf der Stelle ein glücklicher Mensch.“

Thich Nhat Hanh: Versöhnung mit dem inneren Kind. O.W. Barth
Foto: Pixabay/Boristrost

Jon Kabat Zinn: Präsenz

„Präsent sein ist alles andere als eine Kleinigkeit. Es ist vielleicht die schwerste Arbeit der Welt. Ach, vergessen Sie ruhig das „vielleicht“. Es ist die schwerste Arbeit der Welt – zumindest das Aufrechterhalten der Präsenz. Und die wichtigste Arbeit. Wenn sie zur Präsenz gelangen – und gesunde Kinder leben die meiste Zeit in der Landschaft der Präsenz – dann wissen Sie es augenblicklich, dann fühlen Sie sich sofort zu Hause. Und da sie zu Hause sind, können Sie sich entspannen, können Sie loslassen, können Sie in Ihrem Sein ruhen, in Gewahrsein, in der Präsenz selbst, in Ihrer eigenen guten Gesellschaft.“

Jon Kabat Zinn „Zur Besinnung kommen“
Foto: Pixabay/Zichrini

Gelesenes: Leslie Jamison „Die Empathie-Tests. Über Einfühlung in das Leiden anderer“

Um ehrlich zu sein: nach den ersten zehn Seiten war ich gar nicht so sehr davon überzeugt, dass dieses Buch in meinen Blog passt. Nach zwanzig Seiten aber war ich so fasziniert, dass ich es nicht mehr aus der Hand legen konnte. Und von den folgenden dreihundert Seiten war ich abwechselnd gebannt und abgestoßen. Und ja: es ist ein Test, dem sich die Autorin unterzieht – und ihre Leser zieht sie mit, und manchmal schleift sie sie auch. Dem Gefühl, in Situationen gestoßen zu werden, die ich mir nicht ausgesucht habe und die ich, weil sie nicht meinem Leben entspringen, auch kaum bewältigen kann, konnte ich mich nicht ganz entziehen.

Aber keine Frage – Leslie Jamison schreibt brillant, klug und radikal, drei Begriffe die schon auf dem Buchcover genannt werden. Es geht um persönliche Erfahrungen mit Situationen, in denen sie sich von ihrem Partner oder von Ärzten Empathie gewünscht hätte und sie nicht bekommen hat („Du redest dir da was ein!“),  und sie lotet zwischen Teilnahmslosigkeit und Besessenheit von Mitgefühl ihre eigene Fähigkeit aus, sich in andere einzufühlen. Sie schickt uns zu Menschen, die unter einer schweren Hauterkrankung leiden, für die es zur Zeit keine medizinischen Erklärungen gibt, treibt uns mitten in das Leiden, das der mexikanische Drogenkrieg hervorbringt, schreibt über weiblichen Schmerz und die Tradition, ihn abzuwerten oder zu überhöhen und stellt sich und ihre Leser gnadenlos auf die Mitgefühls-Probe, was nicht immer leicht zu ertragen ist.

Irgendwann habe ich mich an die Lebensgeschichte von Buddha erinnert, an den Moment, in dem er sein behütetes Elternhaus verlassen hat um sich mit dem Leiden in der Welt auf radikale Weise zu konfrontieren, nichts zu beschönigen und nichts zu verdrängen. Es hat Jahre gedauert bis er zu tiefer Einsicht gelangte – auch zu der Einsicht, dass Mitgefühl für andere damit beginnt, sich selbst mitfühlend und freundlich zu begegnen. Empathie kann, dies ist mir beim Lesen dieses Buches noch einmal bewusst geworden, durch noch so kluges Schreiben und noch so tapferes Schauen auf das Leiden anderer nicht herbeigeschrieben werden und ist auch keine Sache der Überzeugungskraft. Unerschrockenes Hinschauen ist eines, das andere ist eine Mitgefühlspraxis die uns hilft, Leiden zu halten und in der Begegnung zu wandeln.

Leslie Jamison: Die Empathie-Tests. suhrkamp taschenbuch 12 Euro
zur Leseprobe

 

Graue Tage

Ein Tag an der dänischen Ostseeküste.

Es regnet nicht, aber trocken ist es auch nicht. Nieselregen, feuchte Luft.

Das Meer ist grau, der Himmel ist grau, mehr Grau geht nicht.

Und doch…

unfassbar viele Schattierungen, Abstufungen, lichte und dunkle Stellen zwischen Weiß und Schwarz.

Schönheit, Eleganz und Sanftheit liegen auch darin. Und dann diese Stille…

Urplötzlich die Hagebutten –

knallen ihr Rot in die Welt. Kraftstrotzend, glänzend, berstend vor Saft.

Was wären sie ohne das Grau?

Text: j.g.
Foto: f.e.

 

 

 

Fehlern begegnen

Wie eigentlich würde es uns selbst, unseren Kindern und allen Menschen ergehen, wenn wir  immer öfter mal mit freundlicher Anteilnahme fragen würden: „Was hast du schon mal falsch gemacht – und was ist denn eigentlich daraus geworden?“ Was wäre, wenn wir Fehlerhaftigkeit in unser nicht urteilendes Gewahrsein einschließen könnten – und wenn wir über unsere Fehler mit einem Menschen sprechen könnten, der nicht urteilt, kein Ziel mit uns hat und auch keine Angst, das anzuhören, was ausgesprochen werden will? Der also einfach da ist, aufmerksam und freundlich, und der sanft nachfragt, wenn dies gebraucht wird? Weiterlesen

Etwas einfach tun

Achtsamkeit bezeichnet eine innere Haltung, in der wir Gedanken, Gefühle und Körperempfindungen wahrnehmen ohne Urteile über sie zu fällen. Wir sind einfach da und beobachten mit freundlicher Anteilnahme, was um uns herum und in uns drin gerade passiert.

Immer mal wieder können wir uns im Lauf des Tages auch die Frage stellen: was begegnet mir jetzt? Es gibt diese Vielfalt an Farben und Formen, Licht und Dunkelheit, Bewegung, Geräuschen und Gerüchen zu entdecken. Ebenso ist es mit Gedanken, Gefühlen und Körperempfindungen. Wenn wir uns immer wieder bewußt darin üben, wahrzunehmen ohne Urteile zu fällen, entsteht Achtsamkeit. Wir werden freier von automatischen Reaktionen, es entsteht ein Bewusstsein für Verbundenheit und innere Freundlichkeit.

Diese innere Haltung verändert auch unser Handeln. Es entsteht ja schnell der Eindruck, dass uns Achtsamkeit dazu bringt, passiv zu werden und nichts zu tun. Und ja – wenn wir Achtsamkeit auf dem Stuhl sitzend und in Stille üben, nehmen wir uns ein Auszeit vom Machen und Tun. Dann aber endet die Zeit der Meditation, wir kehren in eine Welt zurück in der es Emails gibt und Termine, Staubflocken und volle Wäschekörbe, Menschen und Tiere die es brauchen, versorgt zu werden. Und es kann sehr schnell passieren, dass wir uns aus der Haltung einer freundlichen Präsenz heraustragen lassen und wieder in die alte Hektik geraten.

Aus der Haltung der Achtsamkeit heraus gibt es aber ein Tun und Handeln, das eine andere Qualität hat. In dieser Haltung folgt unser Tun einem eigenen Rhythmus.  Wir tun, was jetzt als nächstes zu tun ist, wir beenden diese Aufgabe und schließen sie bewusst ab. Wir halten einen Moment inne und wenden uns der nächsten Aufgabe zu. Das ist wie Ein- und Ausatmen. Einatmend wende ich mich einer Aufgabe zu, ausatmend erledige ich sie. Schritt für Schritt, von Augenblick zu Augenblick.

Diese achtsame Art, unseren Aufgaben zu begegnen und ins Tun zu kommen, kann uns durch den Tag hindurch leiten. Wir bemerken auch, dass wir in aller Ruhe auch ohne dauerndes Planen und ohne uns anzutreiben oder unter Druck zu setzen das tun können, was zu tun ansteht. Und dass durch ein solches Tun am Ende des Tages wirklich viel getan ist.

Um diese Erfahrung zu machen, können wir uns zunächst mal eine Stunde am Tag vornehmen, in der wir dazu übergehen, alles was wir tun bewusst zu beginnen, bewusst zu beenden und zwischen der einen und der nächsten Aufgabe ein paar Atemzüge zu nehmen. Was ändert sich, wenn du auf diese Weise tätig wirst? Welche Erfahrungen hast du gemacht?

 j.g.

Gelesenes: Ajahn Brahm „Öffne die Tür zu deinem Herzen“

Vor ein paar Tagen bin ich auf ein kleines Buch gestoßen, das ich euch sehr empfehlen kann. Vielleicht kennt ihr den buddhistischen Lehrer Ajahn Brahm ja schon durch seine anderen Bücher „Die Kuh, die weinte“ oder „Der Elefant, der das Glück vergaß“. Ich mag die Geschichten  in diesen Büchern  sehr, weil sie die Einsichten und Lehren immer wieder humorvoll und klug auf den Punkt bringen.

In fünf Schritten baut Ajahn Brahm zunächst einen Weg auf, der uns zu unserem „schönen Atem“ führt. Dieser bildet die Basis für den darauf folgenden Prozess, liebevolle Achtsamkeit zu erwecken. Er beschreibt, wie wir zunächst ein „warmes Feuerchen“ in unserem Herzen entfachen, indem wir uns beispielsweise ein kleines hilfloses Kätzchen vorstellen, ein Wesen also, dass unsere ganze Liebe und unser grenzenloses Mitgefühl wecken kann. In den nächsten Schritten weiten wir die liebevolle Achtsamkeit auf andere Menschen aus – und auf uns selbst.

Sehr hilfreich ist auch der dritte Abschnitt, der sich in kurzen aber prägnanten Absätzen dem Umgang mit Störungen widmet. Trägheit, Reue, Unrast, Wut, Zorn, unser ständig „nörgelnder Geist“ – wer meditiert kennt diese Zustände… Ajahn Brahm aber schreibt so freundlich und liebevoll über diese Störungen, dass man sie schon beim Lesen dahinschmelzen sieht. Ein kleines Zitat, um zu zeigen, wie das klingen bei ihm kann:

„Wenn sie voller Abneigung mit dem Meditieren beginnen und es zwar tun, aber eigentlich nicht mögen, wird es nie funktionieren. So bauen sie von vornherein ein Hindernis vor sich auf. Versuchen Sie doch einmal, die Meditation wie eine liebe alte Freundin zu behandeln, mit der sie gerne Zeit verbringen und für die sie alles stehen und liegen lassen würden. Wenn ich in einem Kilometer Entfernung einer Meditation ansichtig werde, renne ich einfach auf sie zu, nehme ich sie fest in den Arm und lade sie irgendwo zu einem Kaffee ein. „

Die amerikanische Meditationslehrerin Jan Chozen Bays hat dieses Büchlein als „kleines Juwel“ bezeichnet. Und wirklich braucht es nicht viel mehr, um mit liebevoller Achtsamkeit zu beginnen und sich führen zu lassen.

Ajahn Brahm: Öffne die Tür zu deinem Herzen. Lotos Verlag 2017

Selbstunterstützung durch Achtsamkeit 19. bis 21. Januar 2018

Dieser Kurs am Wochenende richtet sich an Menschen, die die unterstützende Kraft der Achtsamkeit kennen lernen wollen um besser mit Stress umzugehen, Bewusstheit im Umgang mit ihren Gedanken und Gefühlen zu entwickeln, mehr Lebendigkeit zu spüren und Ruhepunkte im Alltag zu finden. Im Mittelpunkt stehen grundlegende Übungen und geführte Achtsamkeitsmeditationen aus dem MBSR-Programm von Jon Kabat-Zinn: Achtsamkeit im Liegen (Body-Scan), Sitzen und Gehen, achtsames Atmen, Hören und Spüren.

Achtsamkeit entsteht wenn wir uns daran erinnern, aus dem Modus von Tun und Planen auszusteigen und in den Modus von „einfach da sein“ zu wechseln. Es geht darum bewusst da zu sein, wo man ist. Wir lernen, auf den gegenwärtigen Augenblick zu achten ohne ihn verändern zu müssen. Was passiert jetzt gerade? Welche Gedanken sind da? Welche Empfindungen? Durch diese präsente Wahrnehmung kommen wir in einen wachen und zugleich entspannten Zustand und lernen nach und nach, bewusster mit Stress und Herausforderungen umgehen.

Die Kursteilnehmer erhalten Anregungen, wie sie Achtsamkeitsübungen und Meditationen in ihren Alltag integrieren können. Veränderungen werden im Alltag schnell spürbar, Erleichterung und Entlastung stellen sich ein und wirken sich aus.

Dabei zeigt sich immer wieder: schon die allerkleinste Achtsamkeitsübung trägt in sich das Potential zu weitreichender Veränderung!

Achtsamkeitsübungen sind nicht schwer zu erlernen, wir müssen dafür nicht so viel tun – auch nicht entspannen. Vielmehr lernen wir wirklich da zu sein, bei der Empfindung unseres Atems, bei der Wahrnehmung unseres Körpers, bei unseren Gedanken und Empfindungen. Jeder Mensch kann Achtsamkeit üben und vertiefen. Jede/r kann dort anfangen, wo er/sie jetzt gerade steht.

Wir üben vor allem im Sitzen auf Stühlen. Wer gerne auf einem Kissen am Boden sitzt kann sein eigenes Kissen gerne mitbringen.

Lesetipps zum Einstieg:
Jon Kabat Zinn: Gesund durch Meditation. Das große Buch der Selbstheilung durch MBSR. Knaur TB
Elisha Goldstein, Bob Stahl: MBSR für jeden Tag. Die achtsamkeitsbasierte Stressbewältigung im Alltag. Arbor Verlag
Patrizia Collard: Das kleine Buch vom achtsamen Leben. Heyne
Christine Brähler: Selbstmitgefühl entwickeln. Liebevoller werden mit sich selbst. Scorpio Verlag

Der Arbor Verlag hat drei kleine Filme erstellt, die in kurzer Form erklären, worum es bei Achtsamkeit und Meditation eigentlich geht.

Wochenendkurs: freitags 19-21 Uhr, samstags 10 – 13 und 15-18 Uhr, sonntags 10 – 13 Uhr
20 Seiten Kursunterlagen
Liste mit hilfreichen Büchern und Links
Anregungen und Übungen für Achtsamkeit im Alltag
Kosten: 110 – 180 Euro nach eigenem Ermessen/Möglichkeiten
Kursraum: Luftig, Landwehrstraße 1a, 64293 Darmstadt
(Straßenbahn- und Busshaltestelle Willy-Brandt-Platz)
Telefon: 06151-318142
E-Mail

Foto: Pixabay/Pezibaer

Stille einladen **** Samstag, 2. Dezember 15 – 19 Uhr

Zu Beginn der Adventszeit, die oft voller Termine und Unternehmungen steckt, nehmen wir uns bewusst Zeit für Stille. Wir laden sie ein wie einen Gast, verbringen Zeit mit einander und schauen, was uns begegnet und was entsteht.

Achtsam in die Stille kommen, uns der Stille zuwenden –
an diesem Nachmittag erforschen wir Stille in der Natur, im Sitzen und Liegen und im Gespräch.

Wir üben
I achtsames Gehen in der Natur
II in Stille ein Tasse Tee trinken
III Bodyscan
IV Stille beim Sprechen und Zuhören in der Gruppe

Die ersten drei Teile finden im Schweigen statt.

Wenn du teilnehmen möchtest sollten Achtsamkeit und Meditation nicht ganz neu für dich sein. Wenn du Fragen hast – melde dich gerne per Email oder telefonisch!

samstags 2.12.2017, 15-19 Uhr
Kosten: 30 – 45 Euro nach eigenem Ermessen/Möglichkeiten
Kursraum: Luftig, Landwehrstraße 1a, 64293 Darmstadt
(Straßenbahn- und Busshaltestelle Willy-Brandt-Platz)
Telefon: 06151-318142
E-Mail

Foto:freephotoc/pixabay

Achtsam durch das erste Jahr *** Neuer Kurs ab November 2017

In diesem Kurs dürfen Eltern mit ihren Babys einfach ankommen und da sein. Wir haben Zeit für Achtsamkeitsübungen und kleine Meditationen, für ruhiges Beobachen und für alle Fragen, die im Alltag mit einem kleinen Kind aufkommen. Ich zeige euch, wie Achtsamkeit zur unterstützenden Kraft im Zusammensein mit euren Kindern werden kann.

Zur Kursbeschreibung geht es hier

Enttäuschung

Da habe ich doch gerade auf facebook einen schönen Satz gepostet – und der geht so: „Schiffe sinken nicht, weil sie von Wasser umgeben sind. Schiffe sinken, wenn das Wasser in sie eindringt. Lass nicht zu dass das, was um dich ist, in dich eindringt und dich nach unten zieht.“

Und kaum habe ich diese schöne Weisheit in die Welt geschickt, da macht es einmal kurz „plopp“ – und schon bin ich in einer Situation, in der ich mir diesen Spruch selbst an den Spiegel kleben kann…

Gleichzeitig war das Leben so nett, mir diese Weisheit zwei Tage vor der akuten Situation zu schicken, so dass ich mich nach zwanzig Minuten Wut und Ärger dann doch daran erinnert habe. Wie war das noch mit der achtsamen Selbstfreundlichkeit? „Es geht vorbei!“. „Schau einfach mal, wie du morgen darüber denkst…“, „Lass es ziehen…“, „Lass dir nicht bange machen!“, „Lass nicht zu, dass die Kleinlichkeit anderer Raum in deinem Haus bezieht.“.

Da war ich doch so voller Freude und Euphorie – und dann kommt da eine Bekannte und macht alles schlecht. Urteilt, kritisiert, mäkelt rum. Puh… da hatte ich mir etwas anders erhofft. Nicht unbedingt Ermutigung, aber einfach Mitfreude, Anteilnahme, ein klein wenig Begeisterung.

Ja, das hat mich getroffen und geärgert.
Und zugleich lerne ich, mich in solchen Situationen erst einmal freundlich um mich selbst zu kümmern, bevor ich meine Verärgerung und meine Enttäuschung gegen mich selbst oder andere befeuere. Man nennt das wohl Achtsamkeit…

Nachdem die ersten Gefühle nun etwas abgeklungen sind und ich wieder klarer sehe, kann ich auch entscheiden, mit wem ich meine Freude teile. Immer mal wieder geht es auch um die Frage, von wem ich mir was und warum erhoffe – und was entstehen kann, wenn die Hoffnung enttäuscht wird. Und um die Erfahrung, dass ich mich trotz der Enttäuschung an meine Freude erinnern und zu ihr zurückkehren kann.

Menschen um sich zu haben, die sich von Herzen mit freuen können – das ist wirklich ein Geschenk. Heute bin ich in dieser Sache mal wieder ein bißchen klüger geworden…

Foto: Pixabay/pexels