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Maria Montessori: Still sein

Dieses still sein ist für manche Leute sehr schwer. Wir sind so daran gewöhnt, unseren eigenen Impulsen zu folgen, wir sind so davon überzeugt, dass unsere Handlungen für andere nützlich sind, so gewiss dass wir etwas gut machen was andere schecht machen, so gewiss dass wir etwas vollenden können, was unvollendet ist. … Ich schlug einigen Lehrern vor, eine Perlenkette zu nehmen und jedes Mal wenn sie den Impuls hätten, sich einzumischen, eine Perle zur Seite zu schieben. Von Tag zu Tag würde man sich auf diese Weise selbst beachten, bis man zu dem Punkt käme, dass man keine Perle schieben müsste. Dann würden wir finden, dass wir eine große Stille und das Gefühl der Ruhe erlangt hätten und vielleicht hätten wir uns innerlich gewandelt.
Maria Montessori, Über das Beobachten

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