Natur

Vielen Menschen fällt es in der Natur sehr leicht, den Zustand von Präsenz, Offenheit und freundlichem Interesse kennen zu lernen oder einzuüben. Den Wind zu spüren, Vögel zu hören, Blätter zu beobachten oder über Moos zu laufen – in der Natur sind wir oft weniger abgelenkt und können uns besser auf unsere Sinne konzentrieren. Dies hilft uns auch, ein tieferes Verständnis für unsere Gedanken, Gefühle und Körperwahnehmung zu entwickeln und die Haltung der Achtsamkeit zu vertiefen.

Zudem wissen wir aus vielen Studien, das allein der Blick in grüne Bäume heilende Wirkung hat und Menschen hilft, zur Ruhe zu kommen und sich auf Freundlichkeit und Friedlichkeit einzustimmen. Im Grünen schlägt unser Herz ruhiger, der Blutdruck sinkt und es fällt uns leichter, Anspannung, Stress und Erschöpfung loszulassen.

Achtsam in der Natur zu sein meint allerdings nicht, durch den Wald zu laufen und dabei ganz in Gedanken verstrickt oder joggend in einen“flow“ zu kommen. Achtsamkeit entsteht durch den offenen und interessierten Kontakt mit allem, was uns begegnet – mit Geräuschen und Gerüchen, mit Licht und Schatten, mit Gedanken und Empfindungen die im gegenwärtigen Augenblick in uns aufkommen. Auf diese Weise in der Natur zu sein heilt nicht nur uns, sondern auch unsere Beziehung zur Natur.