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Zurückkehren

Mit meinem Blog ergeht es mir immer mal so wie mit der Meditation. Es gibt Zeiten, da finde ich die Zeit und die Möglichkeit, Artikel zu schreiben – dann wieder geht mir das Schreiben ganz verloren. Wochenlang gab es hier jetzt nichts Neues zu lesen und vielleicht denkt ihr ja schon, ich hätte aufgegeben… Manchmal ist es aber so, dass sich Dinge auch unsichtbar oder im Verborgenen bewegen und entwickeln. In den letzten Wochen war ich viel damit befasst zu beobachten, was sich um mich herum in Sachen Achtsamkeit tut. Manches freut mich, manches gibt mir zu denken und dann wieder hilft mir dieses „in die Weite schauen“, um zu meinem eigenen inneren Weg zurückzukehren, zu dem was für mich jetzt stimmig und lebbar ist. Die große Achtsamkeitswelle bringt vieles in Bewegung. Studien entstehen die zeigen, das Achtsamkeit wirkt und Studien, die das Gegenteil behaupten. Es geht um Geld und um Pfründe, um Konkurrenz, um Sein und Schein und ums Haben wollen. Und manche hoffen eine Methode gefunden zu haben, um noch effizienter, noch belastbarer …

Sich auf Freundlichkeit einstimmen

In der Begegnung mit kleinen Kindern habe ich immer wieder den Eindruck, dass sie doch viele, viele Jahre lang offen und bereit sind, auf Erwachsene einzugehen, wenn wir ihnen mit Freundlichkeit, Leichtigkeit und Spielfreude begegnen, denn mit diesen Qualitäten sind Kinder ursprünglich verbunden. Wenn wir Kindern auf dieser Ebene begegnen, entsteht Resonanz. Freundlichkeit, Leichtigkeit und Spielfreude werden dann auf beiden Seiten gestärkt und können wachsen.

Ganz bei sich sein

Im Kontakt mit kleinen Kindern wird uns manchmal bewusst, wie die Kinder noch in Verbindung mit sich selbst sind, wie sie sich aus einem inneren Impuls heraus bewegen, spielen und forschen und welche ursprüngliche Freude sie am Tun haben. Kinder berechnen nicht, was sie tun – und denken nicht über die Folgen nach. Viele Missverständnisse und Konflikte entstehen zwischen Kindern und Erwachsenen, weil die Kinder vehement an dieser Verbindung zu sich selbst festhalten und sich nicht an äußere Maßstäbe und Erwartungen anpassen wollen oder einfach noch gar nicht reif dafür sind.

Beschämungen

Viele Erwachsene in unserer westlichen Kultur tragen in sich den einen sehnlichen Wunsch, von den eigenen Eltern angenommen und geliebt zu sein – so wie sie sind. Von den eigenen Eltern nicht so angenommen und geliebt zu sein wie wir sind, hinterlässt eine Leere in unser aller Leben. Viele Süchte, viele Abhängigkeiten, viele Verknotungen und zerstörerische Verhaltensweisen entstehen aus dem Wunsch, diese Leere zu füllen oder sie nicht mehr spüren zu müssen.