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Wellen

„Wir können die Wellen nicht aufhalten, aber wir können lernen, auf ihnen zu surfen“ – dieses Bild veranschaulicht treffend, worum es in der Praxis der Achtsamkeit geht. Wir bemerken, dass wir im Leben unterbrochen inneren und äußeren Wellen ausgesetzt sind. Manchmal plätschern sie sanft dahin, dann wieder treffen sie uns mit ganzer Wucht. Was auch immer gerade innen oder außen geschieht, wir können lernen, bewusster mit diesen Wellen umzugehen und nicht gegen sondern mit ihnen zu sein.

Dies bedeutet nicht, passiv zu sein oder zu resignieren. Sich für Achtsamkeit zu öffnen heißt auch nicht, sich von großen und kleinen Wellen umherschleudern zu lassen und uns selbst oder andere dadurch zu verletzen. Um zu surfen müssen wir wach sein, ganz in unserer Mitte, ganz präsent im Hier und Jetzt. Aus einer solchen Haltung heraus können wir bewusst entscheiden, wie wir unsere Kräfte einsetzen und an welchen inneren und äußeren Leitsternen wir uns orientieren.
(j.g.)

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